Freitag 12. August 2011 von Peter Seißler
Dieser Artikel aus eine regionalen Zeitung deutet beispielhaft, was unsere sogenannte Trinkwasserverordnung wert ist:
Gesundheitsamt informiert über Trinkwasserverordnung.
Ab dem 1.Dezember 2013 darf ein Liter Trinkwasser nicht mehr als 10 Mikrogramm Blei enthalten.
Bis dahin gilt der Grenzwert von 25 Mikrogramm pro Liter.
Der Grund für die Absenkung dieses Grenzwertes in der bundesweit gültigen Trinkwasserverordnung ist die Giftigkeit, die vom Blei ausgeht.
Dies teilt das Gesundheitsamt des Kreises Soest mit.
Nach Expetenmeinungen kann der neue Grenzwert von 10 Mikrogramm nur eingehalten werden, wenn keine Bleirohre mehr im Wassersystem vorhanden sind. Insbesondere in Häusern, die bis Anfang der 70er Jahre errichtet wurden, sind Hausanschlußleitungenaus Blei installiert worden. Dieses Blei kann, besonders wenn das Wasser längere Zeit in Leitungen gestanden hat, vom Trikwasser aufgenommen werden.
Da Blei ein giftiges Schwermetall ist, darf es in Trinkwasser nicht in erhöhten Konzentrationen nachweisbar sein.
Das Gesundheitsamt möchte insbesondere Eigentümer von öffentlichen Gebäuden bzw. von vermieteten Gebäudenüber diese Neuregelung informieren.
Die Hauseigentümer sind für den Zustand des Trinkwassers innerhalb des Gebäudes verantwortlich. Deshalb sollten Eigentümer von Gebäuden die vor 1973 gebaut wurden, eine Überprüfung der Hauswasseranschlußleitungen durchführen.
Bleileitungen erkennt man daran, dass Blei ein relativ weiches Material ist, das man mit einem Taschenmesser schneiden kann. Ausserdem entsteht beim Klopfen an einer Bleiletung eher ein dumpfes Geräusch anstatt eines metallenen Klanges. Wenn eine Bleileitung in einer Hausinstallation entdeckt wird, sollte sie durch einen Fachmann durch eine moderne Wasserleitung aus Kunststoff, Kupfer oder Stahl ersetzt werden.
( Lipstadt am Sonntag, vom 7.Aug.2011 )
Mein Kommentar:
Weiß man erst seit jetzt daß Blei Giftg ist?
Jeder weiß dass Blei in unserem Trinkwasser, in jeder Hinsicht gesundheitsschädlich ist. Vor allem für die, die sich noch nicht selbst schützen können, unsere Kinder!!
Wenn man heute weiß, dass der Grenzwert von 25 Mikrogramm zu hoch und gesundheitsschädlich ist, warum wird der Wert dann erst am 01.Dezember 2013 ( ich finde die Genauigkeit des Termins bewundernswert ) auf 10 Mikrogamm gesenkt?
Was ist das für eine Verordnung die weiterhin 25 Mikrogramm giftiges Blei pro Liter Trinkwasser ( unser wichtigstes Lebensmittel )zulässt, obwohl die Gesundheitsschädigung bekannt ist.
Fazit:
Da wir uns auf sogenannte Verordnungen keinesfalls verlassen können und auch nicht dürfen, müssen wir selbst dafür sorgen, dass wir reinstes Wasser zu uns nehmen.
Wir filtern unser Wasser schon seit Jahren und sind uns sicher dass sich keinerlei gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe in unserem Trinkwasser befinden.
Wir brauchen keine Verordnung die Gesundheitsschädigung zulässt.
Peter Seissler